Bericht über den Kurzurlaub in Wien
(Mo., 27. Juli bis Do., 30. Juli 1998)


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Dies war die erste gemeinsame Besichtigungstour mit meinem Schatz Birgit.

Anreise
Unterkunft
1. Tag
2. Tag
3. Tag
Abreise
Abschließende Worte

Anreise: (Mo., 27. Juli 1998)

Als Reisemittel wählten wir den Zug, da wir ja beide einen Ermäßigungsausweis hatten, und uns daher die Fahrt nicht allzu teuer kam (135 ATS, also ca. 10 Euro pro Person und pro Richtung). Die zweistündige Fahrt war ganz okay und verging ziemlich schnell.

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Unterkunft:

Da ich ja Wien eine Brieffreundin habe und sie nichts dagegen hatte, übernachteten wir bei ihr, wofür ich ihr auch sehr dankbar bin, den nur so ist ja auch diese "Sightseeing Tour" zustande gekommen. Ein Hotel bzw. eine Herberge könnte ich mir heuer nicht mehr leisten, da ich ja auch schon in Griechenland war! Für die Umstände die sie dadurch durch uns hatte möchte ich mich natüs;rlich ganz herzlich bei ihr bedanken. Sie holte uns auch vom Bahnhof ab.
Auffällig an ihrer Wohnung ist nur, dass sie ziemlich klein ist, aber ansonst ist sie ganz okay.

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1. Tag: (Di., 28. Juli 1998)

Nach einem (einfachen) Frühstück, so gegen 8 Uhr, besorgten wir uns ein Buch mit all dem was Wien so zu bieten hat und einen ausführlichen Linien-Plan. Mit diesem Werkzeug begann nun die Stadtbesichtigung, wobei wir aber mit einer "Einarbeitungsphase" begannen. Mit der Zeit fanden wir uns sehr gut zurecht.
Unser erstes Ziel war der Stephansdom, zuvor kamen wir noch an der Staatsoper vorbei, und die Karlskirche. Einen Teil davon sahen wir bereits von der Straßenbahn aus. Nachdem wir uns den Dom auch von innen etwas ansahen gingen wir entlang der Kärntnerstraße. Gekauft haben wir uns aber nichts, außer einigen Ansichtskarten, die wir nach einem kleinen Imbiß in einem McDonald-Restaurant beschrifteten und versendeten. Nachher sahen wir uns im Zentrum um, und so gegen halb 14 Uhr, nach einem Erfrischungseis, unterstützte uns Dagmar bei der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in der "Inneren Stadt" (= 1. Gemeindebezirk). Sie führte uns zur Oper und Karlskirche. Die Restlichen (Natur- und Kunsthistorisches Museum, Parlament, Rathaus, Burgtheater, Votivkirche und Urania) betrachteten wir dann von der Straßenbahn aus. Nach dieser Rundfahrt verließ uns dann Dagmar wieder und wir kämpften uns wieder aus eigener Kraft durch Wien. Wir sahen uns allerdings nichts mehr an, sondern kauften uns etwas zu trinken und zu essen und fuhren dann zu der Wohnung unserer Gastgeberin zurück, wo wir uns einen Plan für die nächsten Tage zusammenstellten.

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2. Tag: (Mi., 29. Juli 1998)

Heute "kämpften" wir uns nach einem McDonald-Frühstück gänzlich alleine durch die Stadt.
Zuerst besichtigten wir das ziemlich riesige Schloss Schönbrunn (+ Garten bzw. Park), wobei wir hier ziemlich viel Zeit benötigten. Interessant wäre vielleicht auch das "Palmenhaus" gewesen, worauf wir aber verzichteten, da wir uns ja eh die Schmetterlingsausstellung ansehen wollten, woraus aber leider nichts wurde, da das Gebäude, wo die Ausstellung sein sollte, für eine andere Ausstellung hergerichtet wird.
Nach der Reise durch den Garten von Schönbrunn wollten wir uns das technische Museum begutachten, doch auch dieses wird umgebaut, besser gesagt es wird renoviert, also ging es dann zum Schloss Belvedere, und auch hier wurde heftig gearbeitet! Danach ühirschtenü wir durch die Stadt. Bei einem Kinderspielplatz kam dann meine kindliche Ader wieder zum Vorschein. Ach ja, zuvor kamen wir auch noch zum sogenannten Naschmarkt, durch den wir auch noch durchgingen, und wo wir etwas Obst zum Essen kauften.
Nachdem wir ziemlich lange durch die Stadt irrten, kam dann wieder eine etwas erholsamere Phase, nämlich ein Besuch im Prater. Vorher ließen wir uns noch von einem "Straßenkünstler" malen. Bei der Fahrt mit dem Riesenrad sahen wir auch Wien von oben. Der Prater ist jedesmal wieder ein Erlebnis mit all seinen Attraktionen.
Beendet haben wir den heutigen "Besichtigungstag" mit einem Besuch des Ernst-Happel-Stadion. Ich bin zwar kein so großer Fußballfan, aber dieses Stadion gehört auch zu einem Wien-Besuch dazu! Zum Glück fand gerade ein Boxtraining satt. Der Trainier ließ uns ins Stadion hinein, und so sahen wir das beeindruckende Gebäude nicht nur von außen, sondern auch von innen.
Ach ja, für Dagmar, unserer Gastgeberin haben wir auch noch eine "Kleinigkeit" gekauft, da sie heute Geburtstag hatte und dafür, dass sie uns so freundlich aufgenommen hat, und dass sie uns ihre Wohnung überließ und uns machen ließ was wir wollten.

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3. Tag: (Do., 30. Juli 1998)

Der heutige "Besichtigungstag", der zugleich auch unser letzer (für diesmal) war, begann so gegen Mittag mit dem Hundertwasserhaus. Dieses Haus gefiel mir sehr gut und ich glaub, ich würde mich auch recht wohl in diesem Gebäude fühlen, wenn ich da wohnen könnte!!
Unser nächstes Ziel war dann die Hofburg, samt dem dazugehörigen Park und den beiden Statuen. So wie beim "Steffl" befindet sich auch hier ein Fiakerstandplatz. Auf eine Fiakerrundfahrt verzichteten wir aber aufgrund des doch etwas zu hohen Preises. Aber schön und romantisch wäre es bestimmt gewesen! Gegenüber der Hofburg liegen ja das Kunst- bzw. das Naturhistorische Museum. Diesmal, wir sind ja am Dienstag schon daran vorbeigefahren, haben wir es uns aus etwas näherer Entfernung angesehen, aber auf die "Ausstellungen" haben wir diesmal verzichtet, aber beim nächsten Mal (wann immer das auch sein mag) wird es aber sicher fix eingeplant! Das zwischen den beiden Museen stehende Maria-Theresia-Denkmal betrachteten wir diesmal auch.
Nach einem kleinen Imbiss, wofür mein Schatz extra durch die halbe Stadt lief, ging es dann zur letzten Station unserer "Wien-Tour", zur Donauinsel, wo wir uns, zumindest ich, im Wasser von der "intensiven" Besichtigungstour erholte. Den Donauturm und die UNO-City betrachteten wir nur von weiten.
So gegen viertel nach vier fuhren wir dann zu unserer Unterkunft zurück.

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Abreise:

Nach dem erfrischenden Bad an der Donauinsel packten wir dann die (Reise-)Tasche und Dagmar begleitete uns noch zum Bahnhof. Nachdem wir uns von ihr verabschiedeten und uns bei ihr für ihre Gastfreundschaft ganz herzlich bedankten und wir sie einluden, bei Gelegenheit, nach Linz zu kommen, fuhren wir wieder mit dem Zug nach Hause. Die Zugfahrt war wieder sehr angenehm und wir hatten auch jede Menge Spaß miteinander. Mit der Straßenbahn bzw. mit dem Bus ging es dann schlussendlich nach Hause.

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Abschließende Worte:

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese paar Tage sehr schön und abwechslungsreich waren. Ich denke, dass wir in diesen Tagen ziemlich viel von unserer Bundeshauptstadt gesehen haben. Ganz besonders gefiel uns der Prater, wenn wir da auch ziemlich viel Geld liegen ließen, aber das gehört ja zu einem Vergnügungspark auch dazu!
Ganz besonders möchten wir uns natürlich auch bei unserer Gastgeberin bedanken, dass wir bei ihr übernachten durften, denn ohne sie wäre dieser Kurzurlaub sicherlich nicht zustande gekommen!
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass dies zwar der erste, abgesehen von der "Wien-Woche" der Hauptschule, aber sicherlich nicht der letzte war.
Einen Besuch in einer Oper oder eines Musicals ging sich diesmal nicht aus, das passende zum Anziehen hatten wir ohnedies nicht dabei, aber irgendwie hätte das auch noch zu einem Wien-Besuch dazugehört, vielleicht beim nächsten Mal!

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Autor: Buchgeher Stefan
Erstellt: 28. September 2003
Letzte Änderung: 30. März 2004