Elektronik-Projekt: Analog/Digitale Wanduhr (Version 1)


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Fertige Wanduhr (im Betrieb)

1. Einleitung

Eine etwas ungewöhnliche Uhr!

Ziel dieses Projektes war es, den DCF-Zeitzeichensender kennen zu lernen, und eine eigene Uhr zu entwickeln. Uhren gibt es in den unterschiedlichsten Variationen. Doch diese hebt sich ein bisschen hervor. Bei einer "normalen" (analogen) Wanduhr zeigen 2 Zeiger die Stunden und Minuten an. Hier werden die beiden Zeiger nur durch eine leuchtende LED symbolisiert. Diese LED muss daher sowohl die Stunde als auch die Minute anzeigen. Die Farben der Leuchtdioden spielen hier aber keine Rolle. Für die Anzeige einer vollen Stunde sollte aber eine andere Farbe verwendet werden, als für die Anzeige einer Zeit die zwischen zwei vollen Stunden liegt. Ich verwendete hier 12 grüne Leuchtdioden (eine für jede volle Stunde) und 132 rote Leuchtdioden (je 11 für die Zeiten zwischen zwei vollen Stunden)
Diese Uhr sollte nicht als präzises Zeitmessgerät betrachtet werden, da es die Uhrzeit nur mit einer Genauigkeit von 5 Minuten anzeigt. Der Leuchtpunkt wandert nämlich nur alle 5 Minuten von einer Leuchtdiode zur nächsten Leuchtdiode. Dank der DCF-Technik zeigt diese Uhr immer die korrekte Zeit an (hier aber, wie schon gesagt, nur mit einer Genauigkeit von 5 Minuten). Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass auch das (lästige) Zeitumstellen zweimal im Jahr entfällt.

Als Inspiration für diese Anzeigeart diente die im Elektronik-Monatsmagazin "Elektor" in der Ausgabe 12/94 vorgestellte Uhr. Die Ansteuerung der Leuchtdioden wurde übernommen. Neu ist nur die Auswertung des DCF-Zeitzeichensenders mit einem Mikrocontroller.

Es steht aber nicht der praktische Nutzen, sondern die Programmierung und der Umgang mit Mikrocontrollern im Vordergrund dieses Projektes! Hier geht es hauptsächlich um die Auswertung (Dekodierung) des DCF-Signals. Dies ist auch der Grund weshalb ich alle erarbeiteten Unterlagen (Schaltpläne und Listing) zur freien Verfügung bereitstelle.
Da keine besonderen Anforderungen an den Mikrocontroller gestellt werden, könnte diese Aufgabe wohl auch von jeder anderen Mikrocontrollerfamilie durchgeführt werden. Ich habe mich aber für die PIC-Familie entschieden.

Ich hoffe, dass dieses Projekt ausreichend dokumentiert ist, so dass auch ein nicht Elektronik-Profi mit diesem Projekt zu Recht kommt.

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Autor: Buchgeher Stefan
Erstellt: 30. Januar 2004
Letzte Änderung: 10. Oktober 2004