Elektronik-Projekt: Türglocke


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3. Nachbau- und Montageanleitung:

Schritt 1: Gehäusedeckel vorbereiten

Die Leuchtdioden D1 bis D64 sollen am Gehäusedeckel in Form einer Glocke montiert werden. Dazu werden 3-mm-Löcher in das Gehäuse gebohrt. Durch welche die Leuchtdioden von innen gesteckt und mit Heißkleber angeklebt werden. Als Schablone für die Löcher kann zB diese Anordnung verwendet werden. Die Glocke kann natürlich auch eine andere Form bekommen. Auch die Farben der Leuchtdioden ist nicht entscheidend, es ist auch eine bunte Glocke möglich. Es ist nur darauf zu achten dass für den Klöppel 16 Leuchtdioden verwendet werden. (D1 bis D16, siehe Schaltungsbeschreibung).

Vorgehensweise zur Vorbereitung des Gehäusedeckels:

Gehäusedeckel

Schritt 2: Gehäuseboden vorbereiten

Die zweite Gehäusehalbschale (Gehäuseboden) mit Bohrungen für die Klingelanschlüsse und für die Befestigung (an der Wand) laut folgendem Bild versehen. Die äußeren vier Bohrungen für die Wandbefestigung sollten zumindest einen Durchmesser von 4 mm besitzen, während die Größe der Bohrung für die Klingelanschlüsse unkritisch ist.

Gehäuseboden

Schritt 3: Gehäuseseitenteile und Einbaubuchse vorbereiten

In der Mitte des Seitenteiles ein Loch mit einem Durchmesser von 8 mm bohren. Dieses Loch dient für die Einbaubuchse (Stromversorgung). An die Einbaubuchse zwei ca. 10 cm lange Drähte nach folgendem Bild anlöten und mit einem Schrumpfschlauch isolieren. Die nicht benötigte Anschlussfahne an der Einbaubuchse kann mit einem Seitenschneider entfernt werden.

Seitenteil und Einbaubuchse

Das zweite Seitenteil bleibt unbearbeitet.

Schritt 4: (Lochraster)-Platine bestücken

Die Lochrasterplatine (Punktraster, Rastermass 2,54 mm) auf eine Größe von 100 x 100 mm zuschneiden und die geschnittenen Seiten abschleifen. (Die Lochrasterplatine beinhaltet 39 mal 39 Lötpunkte). Die Löcher für die Befestigung der Platine im Gehäuse (die äußeren 4 Löcher lt. unterem Bild) und für die Befestigung des Lautsprechers mit einem 3-mm-Bohrer bohren.
Beginnend mit den 21 Drahtbrücken die Bestückung lt. Bild, Stückliste oder dem Schaltplan (im Download-Bereich auf dieser Seite) beginnen, wobei zunächst nur die Bauteile angelötet werden, diese jedoch noch nicht verdrahtet werden. Das verdrahten erfolgt erst wenn alle Bauteile angelötet sind. Die nach dem anlöten überstehenden Anschlüsse mit einem kleinen Seitenschneider entfernen. Die 3 Drahtbrücken unter den ICs 1 und 3 nicht vergessen!

Die weitere Reihenfolge:

Lochrasterplatine (Bauteilseite)

Nachdem alle Bauteile eingelötet wurden, die Verbindungen auf der Lötseite entsprechend dem folgenden Bild mit einem dünnen Draht herstellen. Dabei sollte sorgfältigst gearbeitet werden, und man sollte sich dafür ausreichend Zeit nehmen. Befinden sich Verbindungen direkt nebeneinander, so können diese auch nur mit Lötzinn verbunden werden. Tipp: Das Bild mit den Lötverbindungen ausdrucken, und während dem Verlöten die soeben durchgeführte Verbindung im Ausdruck kennzeichnen. Auf diese Weise können Fehler durch fehlende Verbindungen vermieden werden. Auf die beiden isolierten Verbindungen nicht vergessen. Diese sollten sinnvollerweise erst als letzte hinzugefügt werden.
Zum Schluss alle Verbindungen und Lötstellen noch einmal sorgfältig überprüfen.

Lochrasterplatine (Lötseite)

Schritt 5: Test, Zusammenbau und Kalibrierung

Schritt 6: Montage

Zur Montage gibt es nicht viel zu sagen. Die "untere" Gehäusehalbschale besitzt 4 Bohrungen zur Wandmontage und ein Bohrung für die Klingelzuleitung. (siehe Schritt 2) Die Klingelzuleitung an die Klemme K1 anklemmen (die Polarität ist hier beliebig).
Die Platine mit 4 Schrauben an diese Gehäusehalbschalen festschrauben. Die Gehäuseseitenteile einsetzen. Zum Abschluss die zweite Gehäusehalbschale (mit den Leuchtdioden) so aufsetzen dass keine Drähte eingeklemmt werden und mit den beiliegenden Schrauben verschrauben.

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Autor: Buchgeher Stefan
Erstellt: 30. September 2003
Letzte Änderung: 10. Oktober 2004